Step across the border

Filmvorführung im Ort, Luisenstr. 116, Wuppertal
3. März 2016 – 20.00 Uhr
cineort-step-across-the-borEine Celluloid-Improvisation über Fred Frith, der als Komponist, Songwriter und Instrumentalist international bekannt ist. In STEP ACROSS THE BORDER treffen sich zwei verwandte künstlerische Ausdrucksformen: Improvisierte Musik und Cinema Direct. In beiden Fällen geht es um den Moment, um das intuitive Begreifen von dem, was in einem Raum vor sich geht.
Musik und Film entstehen aus der verschärften Wahrnehmung für das Augenblickliche.
Bei der Improvisation offenbart sich der Plan erst ganz am Ende, man findet ihn.
von Nicolas Humbert und Werner Penzel, englisch, mit deutschen Untertitel, 1990, 90 Min.

Unser nächstes Konzert :

Reihe: Improvisierte Musik
heidtmann dudek ramond kugel

Dudek Heidtmann Ramond Kugel
Quartet

Gerd Dudek – saxophone
Stefan Heidtmann – keyboard
Christian Ramond – bass
Klaus Kugel – drums

Sa., 12.März.2016
Einlass: 19h
Beginn: 20h
Eintritt: 15,- €

In klassischer Jazzbesetzung formieren sich vier virtuose Größen der deutschen Jazz-Szene zu dieser Gruppe. Lyrische Klangbilder, Einflüsse aus Jazz, Fusion und abendländischer Kunstmusik verbinden sich atmosphärisch und schreiten über die Grenzen des Jazz hinaus.. Durch ein Hohes Maß an dramaturgischem Gespür entsteht viel Raum für die individuelle Entfaltung der Mitglieder und verspricht Klangreichtum und Dynamik.
Gerd Dudek ist einer der großen „Tenoristen“ der letzten 50 Jahre – seine Karriere begann in der Big Band Kurt Edelhagens. Danach war er einer der wichtigen deutschen Wegbereiter des Free Jazz – Manfred Schoof, Alexander von Schlippenbach, Globe Unity Orchestra, German All Stars, Albert Mangelsdorff – kaum ein bekannter Musiker seiner und späterer Generationen, mit denen er nicht gespielt hat oder spielt.
Die Lust, sich auf etwas Neues einzulassen, erweist sich seit Jahrzehnten als eine musikalische Triebkraft dieses meisterlichen Saxophonisten.
Intuitiv entwickelt sich in diesem neuen Ensemble ein gemeinsames Timing, das faszinierende und weite, verzweigte Verlaufsformen entstehen lässt. Mal von drängender rhythmischer Energie angetrieben, mal an filigranen Klangstrukturen feilend, mit allen Raffinessen vertraut, ohne Technik vorzeigen zu müssen, gesanglich, spontan und mit Gefühl für das musikalisch Gültige.


The ceremony is about to begin …

Heute Abend ab 19:30 Uhr: Konzertankündigung mit Video im WDR3 Fernsehen in der Lokalzeit Dortmund (Mediathek 25.02.2016) !!
The ceremony is about to begin …
Technik steht, Soundcheck super … Wir freuen uns auf morgen!!
Tontechnik: Timo Bonner von Mega Blaster Recordings & Mastering
Licht und Video -Technik: Tobias Hintze von Pro Event Marl.

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Kumpel Anton, St. Barbara und die Beatles Leitbilder im Ruhrgebiet nach 1945

  1. Februar bis 16. Oktober 2016

Auch bei dieser Ausstellung sind wir vom Archiv mit einigen Exponaten vertreten, nicht nur in Essen im Ruhrmuseum auf Zeche Zollverein, wo demnächst die größte Ausstellung zur Musikgeschichte beginnt.

Die Ausstellung beleuchtet die Epoche der Nachkriegszeit als Periode der Neuorientierung. Sie stellt Kulturpolitik und kulturelles Schaffen im Ruhrgebiet dar und setzt es in einen Bezug zu den Einflüssen der amerikanischen Popkultur und ihrer Rezeption in der Region. Laienmaler, Hobbymusiker und Arbeiterdichter gehören ebenso zu den Protagonisten der Schau wie Kulturpolitiker aus Bergbau, Gewerkschaft und Kommune.

Zwei Ereignisse aus dem Jahr 1966 bilden den Abschluss: das Einsetzen der Strukturkrise und der Auftritt der Beatles in Essen – sicherlich Zufall, aber gleichzeitig Symbol für einen erneuten Wandel in der Kultur.

Veranstaltungsort:
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern, Grubenweg 5, 44388 Dortmund
www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/portal/S/zollern/ort/

Populäre Kulturgüter in Dortmund

Mehr und mehr private Initiativen in Dortmund bewahren populäre Kulturgüter. Dortmund scheint sich hier zu einer besonderen Stadt im Ruhrgebiet zu entwickeln.
Am 23. Januar eröffnete das „Flipper-Museum Ruhr“ seine Pforten direkt neben dem privaten „Automobil-Museum Dortmund“ in der Brandisstr. 50. Es ist ein „lebendiges“ Museum, d.h. die Flipper ob alt oder neueren Datums, dürfen gespielt werden.
Man kann hier aber auch viel über die Geschichte des Flippers erfahren oder auch die Technik diverser Flipper kennenlernen. Bisher stehen 22 Flipper im Museum, darunter auch Raritäten und außergewöhnliche Exemplare. Dank Wolfgang Olbrich und seinen Freunden ist Dortmund um eine Attraktion reicher.
Und in absehbarer Zeit gibt es dann eine weitere Eröffnung eines Museums für populäres Kulturgut in Dortmund.
Das Deutsche Museum der digitalen Kultur eröffnet in Dortmund noch im Frühjahr 2016 seine Pforten.
Das Deutsche Museum der digitalen Kultur will künftig die Geschichte der Heimcomputer und der dazugehörigen Spiele zeigen. Die Eröffnung in einem ehemaligen Zechengebäude ist für das Frühjahr 2016 angekündigt. An interaktiven Stationen sollen Besucherinnen und Besucher die Entwicklung der Heim-Computer und Videospiele kennenlernen.
Initiator Christian Ullenboom will in Eigeninitiative die digitale Geschichte bewahren – und die Entwicklung zeigen, die vom ersten Heimcomputer zur heutigen „digitalen Gesellschaft“ führte. Dafür hat der 42-Jährige ein altes Zechengebäude gekauft, das er derzeit instand setzen lässt. Rund 700 Exponate stehen für die verfügbaren fast 2000 Quadratmeter parat: über 250 Spielkonsolen, 200 Heimcomputer – demnächst wird auch ein Flug-Simulator angeliefert. Ullenboom will wesentlich stärker auf Original-Hardware setzen als das Computerspielemuseum in Berlin, das 1997 als erstes Museum ähnlicher Art weltweit eröffnete.
Alle diese Museum verstehen sich als patizipative Museen. D.h. der aktive und interessierte Bürger kann sich einbringen und vielleicht auch wesentliche Beiträge zur Entwicklung beitragen.
Die Museen freuen sich über aktive Teilnahme.