Eugene Chadbourne – Workshop und Konzert am 20.9.2017 im Archiv

Workshop:  (in Kooperation mit ProJazz, Dortmund e.V.)
Beginn: 15.00 Uhr
Ende:    18.00 Uhr
Kosten: 30,00 Euro

Konzert:
Einlass: 19.00 Uhr
Beginn: 20.00 Uhr
Eintritt: 15,00 Euro

Eugene Chadbourne ist Großmeister der Improvisation und Dekonstruktion. Wenn er nicht gerade Folk, Blues und Country in ihre Einzelteile zerlegt, spielt er geniale Coverversionen von Prince, Beatles, Beach Boys und und und …
Er hat seit 1975 circa 140 Platten, Cassetten, EPs, Singles und Cds veröffentlicht, war der Kopf von Shockabilly und arbeitete mit den Violent Femmes, Fred Frith, Paul Lovens, Aki Takase, Jello Biafra, Derek Bailey und vielen anderen…

Eugene Chadbourne, der in Colorado und Alberta aufwuchs, ist als Musiker Autodidakt. Er spielte zunächst Rock and Roll-Gitarre, wurde aber bald durch die formalen Konventionen des Genres abgestoßen. Er beschäftigte sich mit anderen Stilen, von Blues über Country und Bluegrass bis hin zu Free Jazz und Noise – um letztlich diese Einflüsse in einem einzigartigen Stil zusammen-zuführen.
Dabei war er auch durch Stilexperimente von Captain Beefheart und den Mothers of Invention beeinflusst. Chadbourne arbeitete Ende der 1970er Jahre zunächst mit Carla Bley, John Zorn, Frank Lowe und Toshinori Kondo.
Er spielte Anfang der 1980er Jahre in der Gruppe Shockabilly mit Mark Kramer (Bass/Orgel) und David Licht (Drums), mit denen er vier Alben veröffentlichte.
Er trat weiterhin in sehr unterschiedlichen Kontexten auf, so mit Violent Femmes, Aki Takase, Billy Bang, Shelley Hirsch, Elliott Sharp oder Fred Frith, aber auch mit Improvisatoren wie Derek Bailey, Jon Rose, Han Bennink, Tristan Honsinger, David Moss oder Paul Lovens.
Daneben spielte er mit Camper Van Beethoven, Andrea Centazzo, Jello Biafra, They Might Be Giants, Sun City Girls, Walter Daniels, Zu, Uli Böttcher und Jimmy Carl Black.
Chadbourne wohnt seit mehr als 20 Jahren in Greensboro (North Carolina). Er hat auch eigene Instrumente wie den „elektrischen Rechen“ entwickelt (an einen gewöhnlichen Gartenrechen wird ein Tonabnehmer befestigt, Luftballons verwendet er als Saitendämpfer), den er neben konventionellen Instrumenten wie Banjo und Gitarre spielt.
Live liebt man ihn für seine Faxen und durchgeknallt-hektische schrägen Songs und Cover! Ein hochsensibler, intelligenter und vielfältiger Musiker.

 

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