The Chicago Plan live at Archiv für populäre Musik im Ruhrgebiet, Evinger Schloss, Dortmund

Datum: 12. Februar 2018 – Einlass: 19.00 Uhr – Beginn: 20.00 Uhr – Eintritt: 15,00 Euro

Reihe: Creative Jazz / Improvisierte Musik

The Chicago Plan

Gebhard Ullmann – ts, b-cl.
Steve Swell – tb
Fred Lonberg-Holm – Violoncello, Elektronik
Michael Zerang – drums

Nach über 10 Jahren Zusammenarbeit stellen Steve Swell und Gebhard Ullmann mit „The Chicago Plan“ ein Quartett vor, das entlang der fruchtbaren musikalischen Verbindung Chicago-Berlin-New York agiert und ein Dream-Team von vier der interessantesten Improvisatoren aus diesen Städten darstellt. Die erste Tournee und CD-Aufnahmen fanden im September 2015 im Mittelwesten der USA statt. Daraus resultierte das Debut-Album, das Ende 2016 bei Clean Feed veröffentlicht wurde.

Gebhard Ullmann ist ein deutscher Jazzmusiker und Komponist. Er spielte u. a. in „Out to Lunch“, „Minimal Kidds“, „Ta Lam Projekt“, „Basement Research“, „Clarinet Trio“, mit Andreas Willers, Trilok Gurtu, Bob Stewart, Phil Haynes, Ellery Eskelin, Tony Malaby, Drew Gress, Phil Haynes, John Hébert, Pascal Niggenkemper, Gerald Cleaver, Jürgen Kupke, Michael Thieke, Chris Dahlgren, Peter Herbert, Clayton Thomas, Michael Jefry Stevens, Joe Fonda, Oliver Potratz, Eric Schaefer.

Steve Swell spielte in New York, wo er zunächst mit Musikern wie Lionel Hampton und Buddy Rich, Anthony Braxton und Jemeel Moondoc arbeitete. Swell war Mitglied von Cecil Taylors „Orchestra Humane“ und Jemeel Moondocs „Jus Grew Orchestra“. Weiterhin arbeitete er mit Bill Dixon, Butch Morris, John Zorn und Elliott Sharp. Steve Swell wurde vielfach von der Jazz Journalists Association und der Zeitschrift „El Intruso“ als Posaunist des Jahres nominiert.

Fred Lonberg-Holm studierte in New York City Cello und Komposition u. a. bei Morton Feldman und Bunita Marcus, dann am Mills College bei Anthony Braxton. Er arbeitete mit verschiedenen Ensembles wie Anthony Braxtons „Creative Orchestra“, Anthony Colemans „Selfhaters“ und „God Is My Co-Pilot“ sowie mit dem Saxophonisten John Zorn. Ende der 1990er Jahre übersiedelte er nach Chicago. Er arbeitete u. a. mit Ken Vandermark, Jim O’Rourke, Peter Brötzmanns „Chicago Tentet“, Tony Malabys „Cellotrio“, der Noisejazz-Band „The Flying Luttenbachers“ sowie mit Kevin Drumm und Axel Dörner.

Michael Zerang ist seit 1976 ist als professioneller Musiker aktiv und arbeitete u. a. mit Kent Kessler, Fred Anderson, Mats Gustafsson, Jaap Blonk, Barre Phillips, Scott Fields, Hamid Drake, Fredy Studer und im Trio mit Axel Dörner und Fred Lonberg-Holm. Seit 1997 gehörte er dem „Chicago Tentet“ von Peter Brötzmann an, mit dem er auch in kleineren Gruppen, etwa mit Joe McPhee, auftritt.

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