Lori Goldston – Mik Quantius – Frankensteins Ballett am 14.12.2018 im Archiv

Zum Abschluß des Jahres gibt es noch einmal einen außergewöhnlichen musikalischen Abend im Archiv im Evinger Schloss, den Sie nicht verpassen sollten.
An diesem Abend improvisieren verschiedene Künstler aus unterschiedlichsten Musikkulturen miteinander.
Es wird ein Erlebnis der besonderen Art!

Lori Goldston – cello-solo

Lori Goldston wuchs in der Long Island-Stadt East Meadow auf und erhielt eine Ausbildung in Cello, Gitarre, Klavier und Gesang. Sie studierte Cello bei Aaron Shapinsky und Gitarre bei Bob Suppan und Joe Monk. Am Bennington College arbeitete Goldston bei Maxine Neuman, Milford Graves, Arthur Brooks, Vivian Fine und Frank Baker.
Im Jahr 1986 zog Goldston nach Seattle. In den späten achtziger Jahren trat Goldston mit ihrer Gruppe The Run / Remain Ensemble auf, einer multimedialen Zusammenarbeit mit Dayna Hanson, Kyle Hanson, Greg Lachow und Megan Murphy.
1989 gründete Goldston das Black Cat Orchestra, mit Don Crevie am Horn, Scott Granlund am Saxophon, Jessika Kenney am Gesang und dem Partner von Goldston und Run / Alain Kyle Hanson am Akkordeon.
Mitte der neunziger Jahre avancierte Goldston als Session-Cellist in der Musikszene des pazifischen Nordwestens, insbesondere bei einer US-amerikanischen Tournee mit Nirvana, und sie wirkte mit bei ihrem berühmten MTV-Unplugged-Set in New York. In den neunziger Jahren und zu Beginn des neuen Jahrtausends spielte Goldston auf Dutzenden von Studioalben. Mit dem Black Cat Orchestra tourte und nahm sie für prominente nationale Acts auf, darunter David Byrne (auf seinem 1997er Album Feelings), das One Reel Film Festival (damals unter der Leitung von Bumbershoot), und NPRs This American Life. 1996 nahm die Gruppe ein selbstbetiteltes Debütalbum auf und veröffentlichte es unabhängig.
Im Jahr 2003 nahmen Goldston und Hanson die erste von vielen Kooperationen mit dem damaligen in Portland ansässigen Künstler Mirah auf.
2005 gründete Goldston mit Angelina Baldoz (Trompete, Flöte und Bass), Jaison Scott (Schlagzeug) und Torben Ulrich (Text und Gesang) ein weiteres Ensemble. Die Gruppe veröffentlichte 2007 eigenständig das Album Live on Sonarchy.
Im Jahr 2009 tourte und nahm Goldston regelmäßig mit Earth auf. Sie erschien auf ihrem zweiteiligen Film Angels of Darkness, Demons of Light (2011, 2012), aber bis 2015 verließ Goldston die Band, um unabhängige Projekte zu verfolgen.
Als Solokünstler hat Goldston im ganzen Land und auf der ganzen Welt aufgenommen und gespielt. Ihre Arbeit ist vielseitig, respektlos und grenzüberschreitend. Sie war als Sprecherin auf einem Urlaubsalbum der beliebten Seattle Drag Queen Dina Martina erschienen und komponierte eine Reihe von Solo-Cello-Werken als Antwort auf Melinda Muellers Gedichte -sammlung Mary’s Dust. Sie hat auch an zahlreichen Dramen mitgearbeitet und als Co-Creator (mit Stacey Levine und Goldstons Partner Kyle Hanson) an der Marionettenoper The Wreck of the St. Nikolai (2003) für On the Boards und das Hörspiel The Post Office mitgewirkt.
Goldston hat an Aufführungen mit Komponisten wie Eyvind Kang und Jherek Bischof gearbeitet

Mik Quantius – voice – solo

Der deutsche Gesangskünstler Mik Quantius kann, nachdem er ständig von Außerirdischen entführt wurde, nur Töne aus dem Weltraum erzeugen. Ursprünglich war Quantius in die Kölner Metalszene involviert, doch seit vielen Jahren ist er an mehreren Avantgarde-Projekten beteiligt.
Er ist Mitglied der legendären deutschen Krautrockband EMBRYO und nahm an „Way of the Cross“ teil, einem Improvisationsprojekt von Dave Nuss von der NO NECK BLUES BAND, mit Musikern wie Kuupuu, The Skaters, Stellar Om Source und Kemialliset Yvsatat.
Quantius hat einen enormen Stimmumfang und seine Diktion ist gelegentlich mit CAPTAIN BEEFHEART vergleichbar, aber ein wenig schriller. Immer wieder kommen die absurden Geräusche aus seinem Hals, die oft die Schwelle des Schmerzes berühren. Er ist ein Scat-Maestro, der seinen gesamten Körper als Instrument verwendet und nicht nur singt. Die aufregenden Klänge, die Sie während der Aufführungen von Mik Quantius hören, werden Ihnen lange in Erinnerung bleiben.

Frankensteins Ballett & guests: Lori Goldston & Mik Quantius

Mitglieder: THOMAS HOPF: drums, percussion (Yellow Sunshine Explosion, Damo Suzuki (Can), Michael Karoli (Can), Mikrokosmos, Cologne Music Connection and more) MIK QUANTIUS: voice (Mikrokosmos, Stahlband, Embryo a.m.) ALEX SCHÖNERT: guitar (Jelly Planet, Damo Suzuki (Can), Michael Karoli (Can), Michael Rother (Neu!) a.m.) SASCHA JAKOWLEW: synthesizer, flute (Trava) JENS POLLHEIDE: bass (Mikrokosmos, Nefes in Motion, Stahlband, Embryo a.m.) & guest: Lori Goldston – cello.

Eine deutsch-russische Kapelle aus dem Ruhrgebiet.
Frankensteins Ballett bewegt sich ständig zwischen musikalischen Welten von Polka – Rock, von Ethno – Psychedelic, von Jazz – Experimentell.

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