2. Juli 2019 – Tony Cokes aus Detroit im Archiv auf Spurensuche… Detroit vs. Ruhrgebiet!


Tony Cokes Arbeit gilt der visuellen und sprachlichen Repräsentation von politischen Handlungen und kultureller Identität in unterschiedlichen Medien. Am Beispiel der internationalen Musikindustrie, insbesondere im elektronischen Bereich, untersucht er unter anderem die marktgängige Aneignung afroamerikanischer Musik durch Weiße Interpreten. Seine groß angelegten, visuell und akustisch kraftvollen Mehrkanalinstallationen sind durch einen sehr präzisen Umgang mit Bild-, Text- und Tonschnitt gekennzeichnet. Seit den frühen 1980er Jahren kombiniert er darin animierten Text, gefundenes Bildmaterial, monochrome Farbflächen und Popmusik. Durch das Extrahieren des Materials aus seinen ursprünglichen Kontexten und die Montage entstehen vielschichtige Überlagerungen und neue Bedeutungen. Als diesjährigen Ruhrtriennale-Beitrag von sich in der eindrucksvollen Architektur der Mischanlage auf Zeche Zollverein in Essen mit den politischen Bezügen regionaler und internationaler Clubmusik auseinandersetzt.

Als diesjährigen Ruhrtriennale-Beitrag von Urbane Künste Ruhr zeigt Tony Cokes mit Mixing Plant eine ortsbezogene Multimedia- Installation, die sich in der eindrucksvollen Architektur der Mischanlage auf Zeche Zollverein in Essen mit den politischen Bezügen regionaler und internationaler Clubmusik auseinandersetzt.
Tony setzt sich in seinen Arbeiten, die meist recht minimalistisch aus Schrift auf monochrom-farbigen Hintergrund bestehen und mit Popmusik unterlegt sind, mit dem Verhältnis von Popmusik und Politik auseinander. Es geht um die politische Wirkmacht von Musik und ihren Texten, aber auch um die Musikgeschichte, die ja – gerade in den USA – verwoben ist mit der Geschichte der Rassentrennung, Rassismus und dem Neu-Zusammensetzen verschiedener kultureller Einflüsse.
Im Moment recherchiert Tony im Ruhrgebiet zur musikalischen Geschichte der Region, vom Rockpalast bis hin zur elektronischen Musikszene.
U.a. interessieren ihn Parallelen und Unterschiede zwischen dem Ruhrgebiet und Detroit, dessen Musikkultur bereits mehrmals Inhalt seiner Arbeiten war.
Tony setzt sich in seinen Arbeiten, die meist recht minimalistisch aus Schrift auf monochrom-farbigen Hintergrund bestehen und mit Popmusik unterlegt sind, mit dem Verhältnis von Popmusik und Politik auseinander. Es geht um die politische Wirkmacht von Musik und ihren Texten, aber auch um die Musikgeschichte, die ja – gerade in den USA – verwoben ist mit der Geschichte der Rassentrennung, Rassismus und dem Neu-Zusammensetzen verschiedener kultureller Einflüsse.
Im Moment recherchiert Tony im Ruhrgebiet zur musikalischen Geschichte der Region, vom Rockpalast bis hin zur elektronischen Musikszene.
U.a. interessieren ihn Parallelen und Unterschiede zwischen dem Ruhrgebiet und Detroit, dessen Musikkultur bereits mehrmals Inhalt seiner Arbeiten war.

Tony Cokes‘ Installation ist vom 23.8.-29.9. im Rahmen der Ruhrtriennale in der Mischanlage auf Zollverein zu sehen und zu hören

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