Wird das Moers-Festival 2020 stattfinden? Wir sind gespannt auf die Ideen, die umgesetzt werden sollen, damit es doch stattfinden kann.

Pressemitteilung moers festival 2020

Ein großes, internationales Festival? Mitten in Coronazeiten? Das renommierte moers festival will es versuchen – in welcher Form auch immer. „Wir wollen Spaß und Mut machen, neue Wege gehen, Menschen verbinden! Dafür steht das moers festival auch im 49. Jahr.“, hört man aus dem Festivalbüro.

Während fast die komplette Kultur bis weit in den Sommer hinein abgesagt wird, stellten die Veranstalter Ende März stolz das Programm und das Plakat vor. „Allein zu plakatieren ist ja im Moment schon subversiv.“, meint Tim Isfort, seit 2017 künstlerischer Leiter. Mit ihm gelangte das Festival zu neuen Ufern, wurde wieder stärker in der Stadt verankert und erlangte nach fast einem halben Jahrhundert die einhellige Zustimmung der Stadtpolitik. Auf das Programm unter dem Motto new ways to fly darf man besonders gespannt sein: Legenden wie Archie Shepp, John Zorn, John Scofield oder Heiner Goebbels zieren ein Line-up, das zwischen Madrigalen aus dem 16. Jahrhundert, Beethoven, Neuer Musik, politischem Free Jazz, Elektronik und wildem Noise angesiedelt ist.
Ein besonderer Fokus gilt Musik von Frauen: Joëlle Léandre, Maggie Nicols und Irene Schweizer sind Weltklasse-Künstlerinnen im immer noch männlich dominierten Jazz. Aber auch die junge weibliche Generation bekommt ein Forum: zum ersten Mal koopieriert Moers mit dem Essener Peng! – Festival.
Natürlich wird auch der aktuelle improviser in residence vertreten sein: die Brasilianerin Mariá Portugal setzt sich in ihrem aktuellen Projekt mit der Tradition ihrer Heimat auseinander. Regionale Schwerpunkte liegen neben Portugals Heimatstadt São Paulo diesmal auf Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba.
Ganz geheimnisvoll wird es beim französischen Kammerorchester Onceim, das sich der einmaligen Zeitlupenmusik der 88jährigen Komponistin Éliane Radigue widmet. Das Festival gedenkt außerdem des 30jährigen Todestages des bei uns kaum bekannten schwarzen Minimal-Komponisten Julius Eastman. Vier Pianisten um Folkwang-Professorin Patricia Martin, die noch selbst mit Eastman arbeitete, stellen dessen verzweifelt intensive Musik vor.
Zum dritten Mal hat auch die ganz junge Generation die Gelegenheit, am Festival teilzunehmen. Der Kompositionswettbewerb composer kids wartet auf Werke von Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre. Mit in der Projektband, die ausgewählte Stücke der jungen Leute einstudiert: Altmeister Wolfgang Puschnig, der große Wiener Saxophonist! Teilnahmeformulare sowie das gesamte Festivalprogramm unter: http://www.moers-festival.de
Bleibt zu offen, dass das Festivalteam einen Weg findet, dieses außergewöhnliche Programm präsentieren zu können – auf welche Weise auch immer! „Wir improvisieren und machen das Beste draus.“, sagen die Veranstalter. Schaut auf die Website oder die Festival-App für die aktuellsten Infos.

Konzertabsagen / Festivalabsagen

Die nächsten Wochen und Monate wird es auch weiterhin keine Konzerte und auch keine Festivals geben.
Die ersten Absagen von Sommerfestivals wurden schon bekannt gegeben.
(z. B. Grolsch Blues Festival in Schöppingen, Klangvokal-Festival in Dortmund, Glastonbury-Festival, OMR-Festival, Beethoven-Festival, Tomorrowland-Festival, Download-Festiva, uvm.)

Alle anderen Absagen von Festivals die in den Monaten Juni u. Juli stattfinden sollen werden sicherlich noch folgen.
Ob im August und danach Festivals stattfinden werden, ist sehr fraglich. Wenn auch die Kontaktverbote gelockert werden, ist die Frage, ob es nötig ist Tausende von Menschen auf ein Festival zu „locken“.
Die Frage ist auch, wer geht freiwillig hin?

Heiner Rennebaum Doppelquartett am 11. März 2020 im Archiv


Jan Klare – asax | Heiner Rennebaum – egit, comp | Alex Morsey – b | Max Hilpert – dr | Markus Wienstroer – viol | Julia Brüssel – viol | Beate Wolff – cello | Veit Steinmann – cello

Datum:  11.03.2020 – Einlass:  19.30 Uhr  – Beginn:  20.00 Uhr  – Eintritt:  15,00 Euro
Ein Jazz-Quartett trifft auf ein Streichquartett, Improvisation auf Komposition. Arrangements fernab klassisch-romantischer Klischees, mal minimalistisch, mal melodiös, mal einfach Klangflächen, bilden den Rahmen. Darin, um im Bild zu bleiben, entstehen farbige Linien auf tiefblauem Grund. Das ist manchmal komplex, aber nie sperrig; eher im besten Sinne eigen.

WELLBAD zu Besuch im Archiv am 27.2.2020

Daniel Welbat zu Besuch im Archiv am 27.2.2020.
Daniel erzählte uns seine musikalische Geschichte. Seine Anfänge in Hamburg, über die Szene in Hamburg, und warum er lieber in Hamburg bleibt als nach Berlin zu gehen.
Dafür eröffnet sich für ihn jedoch die gesamte Welt. Konzerte in Kanada fanden im letzten Jahr statt. Geplant sind weitere Konzerte in allen Ländern dieser Erde.

 

Studio-Recording-Session am 19.02.2020 im Archiv

Studio-Konzert im Rahmen einer Recording-Session
Datum:  19.02.2020  –   Einlass: 19.30 Uhr  –   Beginn:  20.00 Uhr  – Eintritt:   10,00 €

GILLE-RAMOND-KUGEL Trio
Sebastian Gille – Tenor- & Sopransaxophon
Christian Ramond – Kontrabass
Klaus Kugel – Schlagzeug

Eine unerhörte Spannung liegt im Raum, eine Kraft, die vom Spiel Sebastian Gille’s ausgeht, von der Sorgfalt, mit der er jeden einzelnen Ton zu seinem eigenen macht. Ein Ton, von einer geradezu hemmungslos emotionalen Intensität, in dem bei aller Wärme der Atem zu hören ist, Sensibilität und Verletzlichkeit und der Wille, Grenzen zu überschreiten. Irgendwo in der Mitte zwischen Albert Ayler und Lester Young, radikal und zugleich schüchtern flehend, in einer unverwechselbar eigenen Gestalt.
Die Mitspieler sind keineswegs nur Sekundanten: allein wie Drummer Klaus Kugel sein Beckenarsenal ausbreitet (wie einen komponierten Lustgarten an feiner und feinster Nuancierung) – das ist mehr als staunenswert.
Und Christian Ramond steuert gestrichene und gezupfte Subtilitäten bei, so dass es eine Freude ist.
Hinter dem gelegentlich weit getriebenen abstrakten Spiel pulst immer ein Herz. Das macht aus der Kollektivkunst dieses Trios eine spannende, trotz entfesseltem freiem Spiel, immer klug ausbalancierte Musik.
Gille – Ramond – Kugel werden vom 18.02.2020 – 19.02.2020 ihr Debut-Album aufnehmen.
Im Rahmen dieser Aufnahme werden Sie zum Abschluss ein Studio-Konzert im Tonstudio im Evinger Schloss geben. Dieses Konzert wird Teil des neuen Albums sein.
Sie sind herzlich eingeladen bei dieser Aufnahme dabei zu sein.
Das Tonstudio im Evinger Schloss, Nollendorfplatz 2 befindet sich im Erdgeschoss des Gebäudes.

 

Florian Lohoff am 14.02.2020 zu Gast im Archiv


Am 14. Februar 2020 besuchte uns der Musiker Florian Lohoff und erzählte uns seine musikalische Geschichte im Rahmen eines Gesprächskonzertes. Florian ist aktuell mit seiner neuen Band auf Tour. Er hat ein neues Album veröffentlicht auf dem er Funk und Blues und Rock vereinigt.
Wer mehr über Florian wissen möchte und auch seine Musik kennen lernen will, der sollte in unsere Sendung reinhören. Sie wird demnächst auf Radio FM 91,2 mhz ausgestrahlt.

07.02.2020 – Hemingway’s Whiskey zu Gast im Archiv


Hemingway’s Whiskey zu Gast im Archiv.
Rudi Mika, Georg Grewe und George Major waren heute zu Gast im Archiv. Wir haben uns ausgiebig über Musikgeschichte und Musikgeschichten unterhalten. Alle Musiker sind schon seit Jahrzehnten auf der Dortmunder oder Ruhrgebietsmusikszene in den verschiedensten Projekten aktiv.
Es war ein unterhaltsames und ein Gespräch voller Leidenschaft für die Musik:
Es hat uns sehr gefallen. Hören Sie unbedingt mal rein.
Wir werden dies Gespräch zeitnah in unserer Sendung „Collector’s Item“ auf FM 91,2 mhz senden.

Robin Stone am 30.01.2020 zu Gast im Archiv


Robin Stone – Singer-/Songwriter aus Schwerte war am 30.01.2020 bei uns zu Gast.
Robin Stone – ein Tribute to Rod Stewart.
Seine Stimme und seine Interpretation von Songs kommen der von Rod Stewart gleich.
Schließt man seine Augen könnte man meinen Rod säße einem gegenüber und würde sich selbst auf seiner Gitarre begleiten.
Robin erzählte uns wie seine Geschichte begann und was er heute alles an musikalischen Aktivitäten und Plänen vor sich hat.