Hemingway’s Whiskey am 17. Mai 2022 im Bistrogarten des BFWs in Hamm

Gemäß ihrem bewährten Motto „smell it – taste it – love it“ ist die berühmte Dortmunder Band HEMINGWAY’S WHISKEY endlich wieder auf Tour.
Die trinkfesten Herren bieten einmal mehr eine wundervolle Mischung aus altbekannten Liedern im neuen Gewand, heimlichen Gassenhauern und unkaputtbaren Hits.
Die musikalischen Herzensbrecher erklingen sowohl akustisch als auch elektrobetrieben aufbereitet.

Frank Baier wird fehlen.

Vor wenigen Tagen verstarb der Liedermacher und Kämpfer für Frieden und soziale Gerechtigkeit.
Frank Baier verbrachte seine Kindheit in Essen, machte seine Ausbildung bei Krupp. Er begann schon recht früh mit der Musik, erst in Skiffle-Bands, dann als Liedersänger auf Burg Waldeck in den 60er Jahren.
In den 80er Jahren gab er seine erste Sammlung über Arbeiterlieder aus dem Ruhrgebiet heraus und so wurde er über die Jahre zum Kenner und Bewahrer für Arbeiter- insbesondere Bergarbeiterlieder unserer Region.
2012 veröffentlichte er mit Jochen Wiegandt das Liederbuch Glück auf, eine Text- und Notensammlung der bekanntesten Lieder aus dem Ruhrgebiet.
Bei den diesjährigen Ostermärschen wäre sicher wieder dabei gewesen – er wird fehlen!
Es war eine Bereicherung ihn kennengelernt zu haben.

WILD CHILD live am 27.11.2021 im Haus Rode in Dortmund


DAS KONZERT ist ABGESAGT!

Datum: 27.11.2021 – Einlass: 19.30 Uhr – Beginn: 20.00 Uhr – Eintritt frei
Lassen Sie sich berühren von einer Band der besonderen Art.
Lassen Sie sich entführen in eine wilde Zeit, eine Zeit, wo die Luft vibrierte und der Boden bebte.
Stille Revolte oder offener Widerstand.
Man nahm die Herausforderung an.
Wilde Kinder allemal, die ihren Freiraum in der faszinierenden Musik der 6oer suchten und fanden
Man tauchte ein in die magischen Riffs und faszinierenden Soli der Gitarren der treibenden Bässe und den provokant harten Anschlag der Schlagzeuger.
Bis heute ruhen diese Erinnerungen in ihren Herzen.
Bewahren Sie sich diese Schätze.
Besuchen Sie Wild Child, hören und erleben Sie ihre persönliche Zeitreise und geben Sie Ihren Gefühlen Zeit und Raum – für eine wilde Nacht mit Wild Child.
In Ihrem Programm präsentiert WILD CHILD die großartigen Songs der 50er und 60er Jahre, einer musikalischen Epoche, die bis heute viele Menschen in ihren Herzen bewegt.
Das Programm wird moderiert und unterhaltsam begleitet mit vielen Musikgeschichten und Geschichten zu den Songs und der Zeit.
Durch das Programm führt Hans Schreiber – Leiter des Archivs für populäre Musik im Ruhrgebiet.

jazzwanne – Geschichte, Movement und urbane Kunst – eine Ausstellung im Heimatmuseum „Unser Fritz“ in Herne.

Am 2. April 1954, weiß die Herner Historikerin Uta C. Schmidt im hervorragenden und mit 20 Euro äußerst wohlfeilen, an der Museumskasse wie im Buchhandel erhältlichen Katalog zu berichten, gründeten vierzehn junge Männer und immerhin eine Frau im Gesellschaftszimmer der Gaststätte Union-Bräu an der Hauptstraße in Wanne den Club, der später bis zum Abriss des Gebäudes 1967 im Hause eines Bierverlages unter der Adresse Am Bahndamm 3 über eigene Räumlichkeiten verfügte.

Was ihm weder Ärger mit lärmbelästigten Nachbarn ersparte noch die Ignoranz allzu konservativer sozialdemokratischer Lokalpolitiker, die jazzwanne jegliche öffentliche Unterstützung versagten. Was einem engagierten Künstler wie Karl-Heinz Blomann im Katalog-Interview bis heute sauer aufstößt und ihn den alten Streit mit dem damaligen Kulturdezernenten Joachim Hengelhaupt („Die Flöte“) wiederbeleben lässt. Dabei gehören die von ihm gegründeten „Tage Alter Musik“, die nun im November 2021 wieder bevorstehen, zu den kulturellen Leuchttürmen Hernes.

Musik- statt Tanzclub

Ausstellung Jazz in Wanne.
Auch allerhand Musikinstrumente sind zu sehen.Foto: Heinz-Jürgen Bourichter

Dabei hat sich jazzwanne selbst immer als elitär empfunden: ausdrückliche kein Tanzclub, sondern ein Musikclub. Weshalb Kurt Edelhagen, Hernes weltweit berühmter Jazzer, nur beiläufige Erwähnung im Katalog findet wie auch Deutschlands Jazz-Lady Nummer eins, Silvia Droste. Aber zurück zum eigentlichen Gegenstand, der auf beiden Etagen des Heimatmuseums sehr materialreich und anschaulich präsentiert wird: Im Erdgeschoss kann die Geschichte von jazzwanne nachvollzogen werden, im Obergeschoss wird der Club in einen größeren räumlichen und musikalischen Kontext gestellt.

Zu dem etwa auch die Initiative Musik Wanne-Eickel um Karl-Heinz Blomann, Jürgen Grislawski und der kürzlich verstorbene Gitarrist Peter Habermehl gehört. Ebenfalls an der Ausstelllung beteiligt ist der Wanner Komponist und Musiker Echard Koltermann, der gibt zu Protokoll, dass er als junger Berufsmusiker maßgeblich geprägt worden ist von den jazzwanne-Gründern, vor allem vom Pianisten Heinz Oelmann und vom Saxophonisten Ernst Dittke: „Durch ihre Erzählungen habe ich begriffen, wie identitätsstiftend der Club war und was er für starke Spuren hinterlassen hat. Nicht nur in der Musikerszene, sondern vor allem im Bewusstsein der Leute, die dabei gewesen waren. ‚Was wollen wir?‘ Das war eine zentrale Frage. Sie haben versucht, immer nach vorne zu schauen.“

Ausstellung Jazz in Wanne.
Die Ausstellung jazzwanne blickt auf ein Kapitel Musikgeschichte.Foto: Heinz-Jürgen Bourichter

Im Obergeschoss des Museums ist auch die 1962 vom Westdeutschen Rundfunk gedrehte TV-Dokumentation über jazzwanne zu sehen, während der 1993 vom Herner Video-Label Schauinsland produzierte Film „Now’s The Time. Die Jazz-Wanne – zur Geschichte eines Jazzclubs im Ruhrgebiet“ von Norbert Kozicki auf dem „Mondkanal“ auf YouTube zu finden ist. Bewegte Bilder und O-Töne sind naturgemäß anschaulicher als Fotos, auch wenn sie vom gebürtigen Wanne-Eickeler und vielfach ausgezeichneten Hartmut Beifuß stammen, dem langjährigen Bochumer WAZ-Fotografen und DJV-Vorstandsmitglied, als Plakate und andere Dokumente aus öffentlichen Archiven und privaten Sammlungen.

Bedeutsame Eröffnung

Weshalb die Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, 4. November 2021, um 19 Uhr so bedeutsam ist. Die heimischen Schauspieler Till Beckmann und Jennifer Ewert sowie Ralf Piorr bringen dem Publikum den Ausstellungsgegenstand mit einer Performance szenisch nahe, während Achim Krämer (Drums), der neben Ingo Marmulla und Norbert Müller zur zweiten jazzwanne-Generation zählt, Eckard Koltermann (Clarinette, Saxophon), Martin Scholz (Piano) und Stefan Werni (Keyboards) die Jazz-Musik der 1950er und 1960er Jahre wiederaufleben lassen.

Da die 3G-Regelung gilt und entsprechende Kontrollen notwendig sind, empfiehlt sich rechtzeitiges Erscheinen.

jazzwanne – Geschichte, Movement und urbane Kunst, vom 5. November 2021 bis zum 13. Februar 2022 im Heimatmuseum Unser Fritz, Unser-Fritz-Straße 108, in Herne. Geöffnet Dienstag bis Freitag von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr, Samstag nur von 14 bis 17 Uhr sowie Sonntag und an Feiertagen durchgehend von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt kostet für Erwachsene 1,50 Euro, für Kinder und Jugendliche (6 bis 17 Jahre) sowie Schüler 50 Cent.

WILD CHILD – am 02.11.2021 live im Fletch Bizzel, Dortmund

Datum: 02.11.2021 – Einlass: 19.30 Uhr – Beginn: 20.00 Uhr – Eintritt: 10,00 Euro
Lassen Sie sich berühren von einer Band der besonderen Art.
Lassen Sie sich entführen in eine wilde Zeit, eine Zeit, wo die Luft vibrierte und der Boden bebte.
Stille Revolte oder offener Widerstand.
Man nahm die Herausforderung an.
Wilde Kinder allemal, die ihren Freiraum in der faszinierenden Musik der 6oer suchten und fanden
Man tauchte ein in die magischen Riffs und faszinierenden Soli der Gitarren der treibenden Bässe und den provokant harten Anschlag der Schlagzeuger.
Bis heute ruhen diese Erinnerungen in ihren Herzen.
Bewahren Sie sich diese Schätze.
Besuchen Sie Wild Child, hören und erleben Sie ihre persönliche Zeitreise und geben Sie Ihren Gefühlen Zeit und Raum – für eine wilde Nacht mit Wild Child.
In Ihrem Programm präsentiert WILD CHILD die großartigen Songs der 50er und 60er Jahre, einer musikalischen Epoche, die bis heute viele Menschen in ihren Herzen bewegt.
Das Programm wird moderiert und unterhaltsam begleitet mit vielen Musikgeschichten und Geschichten zu den Songs und der Zeit.
Durch das Programm führt Hans Schreiber – Leiter des Archivs für populäre Musik im Ruhrgebiet.