Wie damals vor 50 Jahren, „Woodstock“ in Deutschland auf einer grünen Wiese….

Noch wenige Tagen, dann jährt sich zum 50ten Mal das Woodstock-Wochenende.
Vielerorts wird in den Medien darüber berichtet, jedoch eine musikalische Erinnerung in Form eines Festivals ist in den USA noch nicht in Sicht.
Dafür gibt es diesmal in Deutschland „auf dem Lande“ eine Initiative die mit viel Engagement und vielen Ideen und Künstlern an dieses Festival erinnern will.
Man kann doch nicht so einfach darüber hinweggehen, denn Woodstock steht symbolisch für eine popkulturelle Geschichte.
Günter Dowidat und Martin Engelien haben sich seit Monaten um dieses Event gekümmert und nun bringen sie Erstaunliches auf die Bühne. Zeitzeugen, Musiker die in Woodstock dabei waren, Musiker die bis heute den Spirit of Woodstock weitertragen,
Sie werden mit Leo Lyons (Hundred Seventy Split) das Ten Years After Set, mit Miller Anderson das Keef Hartley Set, und mit Randy Hansen, der Re-Inkarnation von Jimi Hendrix, das HendrIx Set präsentieren.
Die 14 köpfige GO-Music-Allstar Band wird in jeweilig verschiedenen Besetzungen einen Querschnitt über den gesamten Rest des Festivals präsentieren, von Richie Havens bis Joe Cocker uvm.
Günter Dowidat und Martin Engelien waren heute bei uns im Studio und in den nächsten Tagen können Sie im FM 91,2 mhz hören, was die Beiden zu erzählen haben.

Filmteam zu Besuch im Archiv

13.. und 14.07.2019

Am Wochenende war wieder einmal ein Filmteam bei uns im Archiv zu Besuch.
Der Regisseur von Helge Schneider Filmen wie Texas, Doc Snyder etc. dreht bei uns einen neuen Film, der in den 60er Jahren in England spielt. Das Evinger Schloss wird zum „House of Hope“ – ein Heim für schwer erziehbare Mädchen. Die Story ist schon außergewöhnlich. Mal sehen was draus wird. Wir werden weiter berichten.

JUICY BEATS FESTIVAL DORTMUND 2019

200 Bands und DJs treten am Freitag, 26. und Samstag, 27. Juli im Dortmunder Westfalenpark auf
Top Acts: AnnenMayKantereit, SDP, Bausa, Trettmann, Dendemann, Claptone, Ufo361, Mousse T., Drunken Masters, Finch Asozial, Giant Rooks, Lari Luke, Moop Mama, Antilopen Gang, Querbeat, VSK, Leoniden uvm.
Das Programm für das Juicy Beats 2019 ist komplett. Zwei vollgepackte Festivaltage mit insgesamt 200 Bands und DJs, sieben Live-Bühnen, 20 Floors, etlichen Aftershow-Partys und einem außergewöhnlichen Rahmenprogramm erwarten die Besucher am Freitag, 26. und Samstag, 27. Juli im weitläufigen Grün des Westfalenparks. Die Bühnenhighlights der 24. Auflage des Festivals sind AnnenMayKantereit, SDP, Bausa, Trettmann, Dendemann, Claptone, Ufo361, Mousse T., Drunken Masters, Finch Asozial, Giant Rooks, Lari Luke, Moop Mama, Antilopen Gang, Querbeat, VSK und Leoniden. Dazu kommt ein ebenso hochwertiges Floorprogramm, eine Familiendisko für Kinder und viele besondere Aktionen, die im Park verteilt sind. Der Ticketvorverkauf läuft bereits auf Hochtouren. Insgesamt werden an beiden Tagen bis zu 50.000 Gäste erwartet.
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„Deine Cousine“ am 8.7.2019 zum Gesprächskonzert im Archiv

„Deine Cousine“ – die Frontfrau Ina, war am 8. Juli zu einem Interview im Archiv.
Ina erzählte von ihrem Weg aus dem Dorf in die Stadt.
Hamburg war ihre neue Wahlheimat. Dort traf sie dann zahlreiche Musiker, gründete eine neue Band und wurde als „Newcomer“ mit dem Panikpreis ausgezeichnet. Udo lernte sie kennen und nahm sie in diesem Jahr mit auf Tournee. Sie singt bei ihm im Background und hat auch Solo-Parts in der Show und Duette mit Udo.
Ihr Debut-Album ist vor kurzem erschienen und sie geht mit ihrer eigenen Band ab August auf Tour. Im Herbst wird sie auch im FZW in Dortmund gastieren.
Wer Lust hat kann ja mal in ihr Album reinhören. „Attacke“ heißt es.
Wer mehr über sie erfahren will, kann demnächst unsere Sendung mit dem Interview hören.

2. Juli 2019 – Tony Cokes aus Detroit im Archiv auf Spurensuche… Detroit vs. Ruhrgebiet!


Tony Cokes Arbeit gilt der visuellen und sprachlichen Repräsentation von politischen Handlungen und kultureller Identität in unterschiedlichen Medien. Am Beispiel der internationalen Musikindustrie, insbesondere im elektronischen Bereich, untersucht er unter anderem die marktgängige Aneignung afroamerikanischer Musik durch Weiße Interpreten. Seine groß angelegten, visuell und akustisch kraftvollen Mehrkanalinstallationen sind durch einen sehr präzisen Umgang mit Bild-, Text- und Tonschnitt gekennzeichnet. Seit den frühen 1980er Jahren kombiniert er darin animierten Text, gefundenes Bildmaterial, monochrome Farbflächen und Popmusik. Durch das Extrahieren des Materials aus seinen ursprünglichen Kontexten und die Montage entstehen vielschichtige Überlagerungen und neue Bedeutungen. Als diesjährigen Ruhrtriennale-Beitrag von sich in der eindrucksvollen Architektur der Mischanlage auf Zeche Zollverein in Essen mit den politischen Bezügen regionaler und internationaler Clubmusik auseinandersetzt.

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ERIC BURDON zu Gast im BeatClub – Greven – Festival am 29.6.2019

Beat Club Festival 2019
29.06.2019 – Einlass: 18.00 Uhr – Beginn: 19.00 Uhr
Ort: Emsbeach, Am Hallenbad, 44268 Greven

Mit einem hochkarätigen und abwechslungsreichen Programm, das eine reizvolle Verbindung zwischen dem Rocksound der 60er und der 80er Jahre schafft, wartet der Beat Club Greven bei seinem diesjährigen Festival auf. Einmal mehr ist es den Grevener Rockenthusiasten gelungen, eine attraktive Mischung unterschiedlicher Bands zu verpflichten, die den Emsbeach in der Grevener Innenstadt einen Abend lang zum Mekka von Freunden der handgemachten Rockmusik machen wird.

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THE IDIOTS zu Besuch im Archiv – 14.06.2019

Sir Hannes & seine Bandkollegen waren gestern Abend bei uns zu Gast. Sie haben uns ein paar ihrer neuen Songs live präsentiert und anschließend haben wir dann noch ein langes Gespräch über Leben und Überleben in der Punk-, Metal- und Musikzene überhaupt geführt.
Sir Hannes hat uns seine Geschichte und viele Geschichten erzählt.
Es war ein spannender Abend in jeglicher Hinsicht.

1978 gegründet, gehören The Idiots zu den ältesten Punkbands Deutschlands. Sie galten schnell als eine der extremsten Bands im Lande. In den Anfangsjahren der Band schmiss Frontmann Sir Hannes gerne mal ganze Schweineköpfe, Haxen und hunderte von Bierdosen ins pogende Publikum. Er schlug sich auch öfter mit Flaschen auf den Kopf. Die Band gehörte zu den Vorreitern der Fusion zwischen Punk und Metal und supportete später die Sex Pistols und Iggy Pop. In Ländern wie Brasilien, Südafrika, Indonesien und China genießen The Idiots bis heute Kultstatus. 2001 löste sich die Band auf, 10 Jahre später gründete sie Sir Hannes neu und wettert seither wieder gegen den Verfall der Werte, die Zerstörung der Natur und Egomanie. Wenn Hannes nicht gerade auf der Bühne steht, betreibt er mit Idiots Records einen der ältesten Szene-Läden für Punk und Metal in Deutschland.

Professor aus Kansas (Wichita State University) zu Recherchezwecken zu Gast im Archiv.

01. Juni 2019
Seit gestern haben wir Besuch von einem Professor der Wichita State University, Fairmount, Kansas.
Er ist Professor für moderne europäische Geschichte und forscht über 2 verschiedene Themen:
Sein erstes Projekt betrifft die deutsche Punkszene und deren Bezug zur Gesellschaft, bzw. kann die deutsche Punkszene und deren politische Kultur zu einem besseren Verständnis der Entwicklung der deutschen Geschichte von 1977 – 1989 beitragen.
Das zweite Projekt betrifft die Entwicklung der populären Musik in Deutschland West und Deutschland Ost von 1949 – 1989 – Ähnlichkeiten und Divergenzen. Verhalten von Subkulturen und deren Bezug zur Kultur im Allgemeinen.
Zu beiden Themen recherchiert er von morgens bis abends bei uns im Archiv.
Tausende von Seiten hat er schon fotografiert um sie später an der Universität zu lesen und auszuwerten.
Wir sind aktiv beteiligt, denn solche Themen sind auch immer für uns sehr spannend.
Sein bisher gesammeltes Material stellt er uns natürlich zur Verfügung und selbstverständlich bleiben wir im Rahmen des Projektes im ständigen Kontakt um die Thesen zu diskutieren.
Der weite Weg von Kansas hat sich jetzt schon gelohnt, so sein Statement zu unserem Material.

Glücksorte in Dortmund – Wir gehören dazu!

Glücksorte in Dortmund – Wir gehören dazu!

Das Archiv für populäre Musik im Ruhrgebiet: Die Musiker, die dort auftreten seien ein gutes Beispiel dafür, wie man auch abseits des musikalischen Mainstreams einen musikalischen Glücksort schaffen kann. „Im Evinger Schloss in der Musikstadt Dortmund passiert das öfter“, so heißt es im Buch auf Seite 120.