Studio-Recording-Session am 19.02.2020 im Archiv

Studio-Konzert im Rahmen einer Recording-Session
Datum:  19.02.2020  –   Einlass: 19.30 Uhr  –   Beginn:  20.00 Uhr  – Eintritt:   15,00 €

GILLE-RAMOND-KUGEL Trio
Sebastian Gille – Tenor- & Sopransaxophon
Christian Ramond – Kontrabass
Klaus Kugel – Schlagzeug

Eine unerhörte Spannung liegt im Raum, eine Kraft, die vom Spiel Sebastian Gille’s ausgeht, von der Sorgfalt, mit der er jeden einzelnen Ton zu seinem eigenen macht. Ein Ton, von einer geradezu hemmungslos emotionalen Intensität, in dem bei aller Wärme der Atem zu hören ist, Sensibilität und Verletzlichkeit und der Wille, Grenzen zu überschreiten. Irgendwo in der Mitte zwischen Albert Ayler und Lester Young, radikal und zugleich schüchtern flehend, in einer unverwechselbar eigenen Gestalt.
Die Mitspieler sind keineswegs nur Sekundanten: allein wie Drummer Klaus Kugel sein Beckenarsenal ausbreitet (wie einen komponierten Lustgarten an feiner und feinster Nuancierung) – das ist mehr als staunenswert.
Und Christian Ramond steuert gestrichene und gezupfte Subtilitäten bei, so dass es eine Freude ist.
Hinter dem gelegentlich weit getriebenen abstrakten Spiel pulst immer ein Herz. Das macht aus der Kollektivkunst dieses Trios eine spannende, trotz entfesseltem freiem Spiel, immer klug ausbalancierte Musik.
Gille – Ramond – Kugel werden vom 18.02.2020 – 19.02.2020 ihr Debut-Album aufnehmen.
Im Rahmen dieser Aufnahme werden Sie zum Abschluss ein Studio-Konzert im Tonstudio im Evinger Schloss geben. Dieses Konzert wird Teil des neuen Albums sein.
Sie sind herzlich eingeladen bei dieser Aufnahme dabei zu sein.
Das Tonstudio im Evinger Schloss, Nollendorfplatz 2 befindet sich im Erdgeschoss des Gebäudes.

 

Florian Lohoff am 14.02.2020 zu Gast im Archiv


Am 14. Februar 2020 besuchte uns der Musiker Florian Lohoff und erzählte uns seine musikalische Geschichte im Rahmen eines Gesprächskonzertes. Florian ist aktuell mit seiner neuen Band auf Tour. Er hat ein neues Album veröffentlicht auf dem er Funk und Blues und Rock vereinigt.
Wer mehr über Florian wissen möchte und auch seine Musik kennen lernen will, der sollte in unsere Sendung reinhören. Sie wird demnächst auf Radio FM 91,2 mhz ausgestrahlt.

07.02.2020 – Hemingway’s Whiskey zu Gast im Archiv


Hemingway’s Whiskey zu Gast im Archiv.
Rudi Mika, Georg Grewe und George Major waren heute zu Gast im Archiv. Wir haben uns ausgiebig über Musikgeschichte und Musikgeschichten unterhalten. Alle Musiker sind schon seit Jahrzehnten auf der Dortmunder oder Ruhrgebietsmusikszene in den verschiedensten Projekten aktiv.
Es war ein unterhaltsames und ein Gespräch voller Leidenschaft für die Musik:
Es hat uns sehr gefallen. Hören Sie unbedingt mal rein.
Wir werden dies Gespräch zeitnah in unserer Sendung „Collector’s Item“ auf FM 91,2 mhz senden.

Robin Stone am 30.01.2020 zu Gast im Archiv


Robin Stone – Singer-/Songwriter aus Schwerte war am 30.01.2020 bei uns zu Gast.
Robin Stone – ein Tribute to Rod Stewart.
Seine Stimme und seine Interpretation von Songs kommen der von Rod Stewart gleich.
Schließt man seine Augen könnte man meinen Rod säße einem gegenüber und würde sich selbst auf seiner Gitarre begleiten.
Robin erzählte uns wie seine Geschichte begann und was er heute alles an musikalischen Aktivitäten und Plänen vor sich hat.

Patrick Dokter & Levi Lee zu Besuch im Archiv

Der aus Holland stammende Noise-DJ und der Dortmunder Dub-DJ haben ihr erstes gemeinsames Album auf den Markt gebracht.
Pats Dokter [a.k.a. UNCLE FESTER ON ACID, a.k.a. THE DOKTER] and Levi Lee [a.k.a. ALIEN LEVI] are TOT DOKKSTÄTTER.
Debut Album out soon!
Album Title: Tot Dokkstätter – by Disfish-records
Beide Künstler waren bei uns zum Interview. Es war spannend mal so einiges über eine ganz spezielle Nische der elektronischen Musik zu erfahren.
Das Interview werden wir zeitnah hier an dieser Stelle veröffentlichen.

111 Orte in Dortmund die man gesehen haben muss.

Ruhrnachrichten vom 21.12.19 v. O. Volmerich

Dortmund überrascht“ ist der offizielle Werbeslogan der Stadt. Und das ist auch die Botschaft eines neuen Stadtführers. Er beschreibt eher unbekannte Orte der Stadt.

Florianturm, Hohensyburg, U-Turm und Phoenix-See sind die klassischen Sehenswürdigkeiten der Stadt.
In dem neuen Stadtführer „Orte in Dortmund, die man gesehen haben muss“, spielen sie allenfalls am Rande eine Rolle.
Autor Ralf Koss hat sich zur Aufgabe macht, Verstecktes und Skurriles in der Stadt aufzutreiben, das oft typisch für Dortmund und das Ruhrgebiet ist. Und er schafft es in der Tat, selbst für alteingesessene Dortmunder noch Neues und Überraschendes zutage zu fördern.
Dazu gehören das Badehaus der früheren Zeche Schleswig in Neuasseln, das jetzt ein Wohnhaus ist, ein ungewöhnlicher Kachelboden im Audimax-Foyer der TU, ein Weinberg in Barop oder ein Weisheits-Pfad im Hoeschpark. Bemerkenswert ist auch, dass Koss das gesamte Stadtgebiet erforscht hat. Die Postkutsche in Aplerbeck kommt so ebenfalls zur Geltung wie die Villa Froschloch in Hombruch oder das Archiv für populäre Musik im Evinger Schloss.
Das Erstaunliche ist, dass Autor Ralf Koss selbst kein Dortmunder ist. Der Journalist und Autor lebt in Köln, ist dem Ruhrgebiet aber eng verbunden. Und er hatte offensichtlich gute Ratgeber, die den Stadtführer zu einer echten Fundgrube für Dortmunder und Auswärtige machen.

WAKO-Ensemble am 13. Dezember 2019 live im Archiv

13.12.2019 – Einlass: 19.00 Uhr – Beginn: 20.00 Uhr – Eintritt: 15,00 €

WAKO-Ensemble:
Martin Myhre Olsen – sax (N)
Kjetil André Mulelid – piano (N)
Bárður Reinert Poulsen – bass (FO)
Simon Olderskog Albertsen – drums (N)

Wako ist eine der dynamischsten und innovativsten Gruppen der Szene Norwegens und gehört zu den Vorreitern der New Wave of Nordic Jazz.
Der nordische Jazz ist geprägt durch die Besonderheiten der Landschaft, die Lebenssituation der Musiker und drückt sich eher in Ruhe und Meditation aus. Als „treibend und originell“ beschrieben, als „sehr persönlich und unverwechselbar“ und als Musik, die „selbst die Welt zum Schmelzen bringt“, hat Wako seine sich ständig weiterentwickelnde Musikalität und Kreativität in beeindruckende Live-Interpretationen seiner Werke in ganz Europa eingebracht, darunter gemeinsame Auftritte mit Oslo Strings und dem norwegischen Trompeter Arve Henriksen.
Der Umfang ihrer musikalischen Reichweite ist immer gleichermaßen auf Publikum, Umfeld und Ausgangsmaterial abgestimmt, was bedeutet, dass jedes Konzert auch ein einzigartiges Erlebnis ist.

Georg Gräwe – Solo-Klavier-Konzert am 6.12.2019 im Archiv


6. Dezember 2019 – Einlass: 19.00 Uhr – Beginn: 20.00 Uhr – Eintritt: 15,00 €

Georg Gräwe wurde 1956 in Bochum geboren. Mit seiner Heimat ist er immer noch verbunden, obwohl er schon seit langer Zeit in Wien lebt.
Seltener kommt er zu Konzerten ins Ruhrgebiet, deshalb freuen wir uns ganz besonders, dass
er am 6.12. bei uns zu Gast sein wird.
Gräwe, begann 1971 als Gitarrist in einer Rockgruppe. 1974 gründete er als Pianist sein erstes Quintett, das von Free Music Production mit zwei Alben dokumentiert wurde und bis 1980 existierte. Anschließend begann er die Zusammenarbeit mit Theo Jörgensmann.
1981 gründete er sein „Grubenklangorchester“, das zunächst von Kompositionen Eislers und Bergmannsliedern ausging, dann aber eine eigene Tonsprache mit neuartigen Strukturen aus auskomponierten Teilen und freier Improvisation fand. Dieses Ensemble im Mittelformat, das nach Martin Kunzler „eine hochinteressante Alternative irgendwo zwischen dem Willem Breuker Kollektief und dem Vienna Art Orchestra bildete“, existierte mit internationaler Besetzung (u. a. Willem van ManenPhil Minton) mehr als ein Jahrzehnt lang, fand bei Kritik und Hörerschaft viel Beachtung und trat auf internationalen Festivals auf. Gräwe arbeitete zudem mit Anthony Braxton, Roscoe Mitchell, John TchicaiEvan ParkerBarre PhillipsMarilyn CrispellJohn LindbergMark FeldmanJoëlle LéandreHerb RobertsonFrançois Houle oder Ken Vandermark zusammen. Seit 1989 spielt er im Trio mit Ernst Reijseger und Gerry Hemingway (The View from Points West). Ab 1995 spielte er auch im Quintett mit Mats GustafssonSebi TramontanaMark Dresser und Mark Sanders; außerdem bildet er ein Quartett mit Frank GratkowskiKent Kessler und Hamid Drake. Mit Dorothea SchürchAnne LeBaronRobert DickMelvyn Poore und Hans Schneider bildete er ein „Chamber Ensemble“.

Gräwes Kompositionen, die sowohl der europäischen Moderne als auch den Entwicklungen der Jazzavantgarde verpflichtet sind, wurden weltweit aufgeführt. Neben Klaviermusik verfasste er Kammermusik, Orchesterstücke, Filmmusik (u. a. für das Fernsehen zu Karl Grunes Stummfilm Schlagende Wetter), Musiken für Theateraufführungen (u. a. für das Schauspielhaus BochumSchauspiel Köln und das Burgtheater Wien), Hörspiele, Videoproduktionen und Installationen.

Seit 2000 hat er auch 3 Opern geschrieben. Kopenhagen, sein erstes (basierend auf dem Stück von Michael Frayn) wurde 2003 von OPER KÖLN (CologneOpera House) produziert. Seine zweite Oper Quicksilver, ein Auftrag der Semperoper Dresden, erschien im November 2006 und die neueste, Barbara Strozzi oder Die Avantgarde der Liebe wurde 2010 vom Theater Luzern und 2011 von der Oper Bonn inszeniert. Seine Videokantate zu Albert Einsteins Reisetagebüchern – alle kennen meine visage – wurde im September 2005 im Jüdischen Museum Berlin uraufgeführt.
Seit 1999 ist Graewe mit CNMAT (Zentrum für Neue Musik und Audiotechnologie) an der UC Berkeley verbunden. Von 2002 bis 2007 unterrichtete er an der Hochschule für Musik HANNS EISLER in Berlin.
2010 kuratierte er eine Reihe von 27 Veranstaltungen, die verschiedene Aspekte der Resonanz zwischen Musik, Poesie, visuellen Künsten und Wissenschaft im Rahmen der Europäischen Kulturhauptstadt RUHR.2010 präsentierten. Ein Katalog sowie eine DVD-Ausgabe, die dieses Projekt dokumentiert, wurden auf dem Random Acoustics-Label veröffentlicht.
Aktuell ist er auch mit einem großen Ensemble auf Tour.
Im Evinger Schloss wird er heute Abend ein Solo-Konzert am Steinweg-Flügel geben.

Colin Webster & Mark Holub am 29.11.19 live im Evinger Schloss


29.11.2019 – Einlass: 19.00 Uhr – Beginn: 20.00 Uhr – Eintritt: 15,00 Euro 

Colin Webster – Saxophone
Mark Holub – drums, percussion

Colin Webster und Mark Holub sind ein britisches Free-Jazz-Duo mit Sitz in London und Wien. Durch die Kombination von Hochenergiesaxophon und hyperkinetischem Trommeln bewegen sich ihre Live-Sets zwischen rauer Überschwänglichkeit, schleifender Negativität und reflektierender Meditation.
Colin und Mark begannen 2005 mit der Zusammenarbeit an improvisierten Projekten. 2010 nahmen sie mit dem Keyboarder Toby McLaren das Trio-Album ‚Koi Bombs‘ auf, das 2011 von Gaffer Records veröffentlicht wurde.
Im selben Jahr nahmen sie ein Duo-Album auf, das auf Colin’s auf seinem Label Raw Tonk im Jahr 2012 veröffentlichte.
Das Duo tourte während des Jahres in Großbritannien und Frankreich und verfeinerte seine Sichtweise auf Free Jazz – mit Elementen aus Free Improvisation, Avant-Rock, Doom-Metal, Noise und mehr.
Im November 2013 veröffentlichte das Duo eine limitierte Live-CD „Gutty Mutter“ (Raw Tonk), die im Vortex Jazz Club in London aufgenommen wurde.
2014 veröffentlichte das Duo sein drittes Album „Viscera“ auf dem US-Label New Atlantis.
2012 begaben sich Mark und Colin mit dem französischen Gitarristen Sheik Anorak auf eine Trio-Tournee, die auch zur Live-CD „Languages“ (Gaffer Records) führte.
Darüber hinaus hat das Duo live mit der Theremin-Virtuosin Pamelia Kurstin, der Geigerin Irene Kepl und dem Turntablisten Graham Dunning zusammengearbeitet.
Kürzlich absolvierte das Duo mehrere UK- und Europatourneen und veröffentlichte im Februar 2019 ein neues Studioalbum „Nadir“ bei Raw Tonk Records.
Am 29.11.2019 können Sie im Evinger Schloss dieses energievolle Duo live erleben.
Ein Genuss für Liebhaber von intensiver – expressiver Musik.
Lassen Sie sich berühren von dieser Energie.

Wolfgang Haffner Trio + Alma Naidu (Vocal) – 21.11.2019 im Berufsförderungwerk in Hamm

Seit 2018 veranstalten wir in Zusammenarbeit mit dem BFW Musikveranstaltungen in Hamm.
Ein besonderes Higlight erwartet Sie am 21.11.19.

21.11.2019 – 19.00 Uhr – Oase im Berufsförderungswerk, Caldenhofer Weg 225, Hamm

Wolfgang Haffner ist ein bekannter Schlagzeuger und Komponist in der Musikwelt. Seine illustre Karriere startete mit 18, als er von Jazz-Legende Albert Mangelsdorff in dessen Band geholt wurde.
Die Liste der Musiker mit denen Wolfgang Haffner gespielt und aufgenommen hat, ist schier endlos: Chaka Khan, Al Jarreau, Pat Metheny, The Brecker Brothers, Ivan Lins, Jan Garbarek, Gregory Porter, Michael Franks, Roy Ayers, Bugge Wesseltoft, The Manhattan Transfer, Nils Petter Molvaer, The JB Horns, Esbjörn Svensson, Bob James, Mezzoforte, Lee Ritenour, Till Brönner, Joe Sample, Larry Carlton, Cassandra Wilson, Clark Terry, Johnny Griffin, Nils Landgren, Mike Stern, Chuck Loeb, Hildegard Knef, Konstantin Wecker, Die Fantastischen Vier, Xavier Naidoo, NDR Big Band, WDR Big Band, nur um ein paar zu nennen. Ausserdem arbeitet er auch mit einigen der bekanntesten Namen der elektronischen Musikszene, wie Ricardo Villalobos, Timo Maas & Nightmares on Wax.
Wolfgang Haffner ist auf über 400 Alben zu hören, er spielte weltweit auf den wichtigsten Jazzfestivals und tourte in 100 Ländern, von Japan bis USA, von Südafrika bis Brasilen. Als Leader veröffentlichte er 16 Solo Alben, und machte sich auch einen Namen als Produzent für Bands wie Mezzoforte und den Sänger Max Mutzke.
2010 & 2018 erhielt er den ECHO Jazz Award, 2014 auch den Kulturpreis seiner Heimatstadt Nürnberg. Sein Album “Kind of Cool“ stieg bis auf Platz 1 in den Jazzcharts, und hielt sich außerdem 5 Wochen in den deutschen Popcharts.
Line up:
Wolfgang Haffner – Drums
Simon Oslender – Piano
Jean-Philippe Wadle – Bass
Christopher Dell – Vibraphon
feat.
Alma Naidu – Gesang